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Was haben wir seit 1991 erreicht?

Seit 1991 genieße ich als Wahlkreisabgeordnete das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger im Weimarer Land. Vieles haben wir seit dieser Zeit gemeinsam erreicht. Wer mit offenen Augen unsere Region wahrnimmt, kann dies an jeder Stelle sehen. Seien es die schmucken Dörfer mit ihren sanierten Kirchen, Dorfanger, Straßen, Spielplätzen, Kindertageseinrichtungen, Dorfgemeinschaftshäusern und vieles mehr.

In zahlreichen Gemeinden ist das Vereinswesen wieder erblüht, werden Traditionen liebevoll gepflegt und wird das Ehrenamt in seinen unterschiedlichsten Formen groß geschrieben. Aber auch die Städte haben ihre Chancen ausgelotet und Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung genutzt. Bad Sulza kann auf jährlich über 200.000 Übernachtungen im Kurwesen blicken. Touristen entdecken die Region zu Fuß auf dem Napoleon-Wanderweg, mit dem Fahrrad auf dem Ilmtal-Radwanderweg und zunehmend auch mit dem Boot auf Ilm und Saale.

Die Stadt Apolda weiß um ihre große Herausforderung sich zwischen der Universitätsstadt Jena und der Klassikerstadt Weimar zu behaupten. Die Ausgangslage nach 1989/90 war mit dem Niedergang großer einheimischer Strickereibetriebe nicht einfach. Tausende Menschen konnten nicht selten von heute auf morgen nicht mehr ihrer Beschäftigung nachgehen. Das Entwicklungspotential, das sich mit der Erschließung des Gewerbegebietes an der B87 bot, ist dank einer weitsichtigen und umsichtigen regionalen Wirtschaftspolitik, erfolgreich genutzt worden und bietet mittlerweile für viele tausend Menschen ein sicheres Einkommen. 2017 könnte für Apolda zu einem ereignisreichen Jahr werden. Nicht nur weil wir wie vielerorts in Thüringen das Jubiläum  „500 Jahre Reformation“ feiern, sondern weil Apolda in diesem Jahr auch zum Ort der Landesgartenschau werden kann.

Was wollen wir in den nächsten Jahren erreichen?
Wo liegen die Schwerpunkte?

Politik in den jungen Ländern ist nach wie vor geprägt von der Sicherung vorhandener und dem Ausbau neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze. Besonders junge Menschen brauchen in Thüringen und im Weimarer Land Chancen für eine gute Zukunft. Das Erfahrungswissen Älterer gilt es zu nutzen.

Die Stärkung des ländlichen Raumes ist ein wichtiger Pfeiler meiner Arbeit im Weimarer Land. Dazu gehören die Erhaltung und Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe ebenso wie die Bewahrung unserer natürlichen Umwelt. Maßnahmen der Dorferneuerung und des Städtebaus gilt es durch gute politische Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Wer gute Bildung haben will, muss in Kindergärten und Schulen investieren. Das haben wir in den zurückliegenden 20 Jahren intensiv getan. Hier dürfen wir nicht nachlassen. Bildung ist der Schlüssel zu Arbeit und beruflichen Erfolg. Wachstum und Entwicklung kann nur durch „kluge Köpfe“ und handwerkliches Geschick  konsequent betrieben werden. Wer morgen über gute Fachkräfte verfügen will, muss heute das Fundament für eine gute Bildung und Ausbildung legen.

Der demografische Wandel lässt die Herausforderung im Umgang mit unseren älteren Mitmenschen stetig wachsen. Deshalb braucht es eine kluge Planung in diesem Bereich, um auch in den kommenden Jahren eine zuverlässige Betreuung zu gewährleisten. Die Förderung von Familien und die Unterstützung allein Erziehender gehört zu den Schwerpunkten christlicher Politik. Wir brauchen ein menschliches Miteinander und einen ununterbrochenen Dialog zwischen den Generationen.

Ich engagiere mich für eine flächendeckende gesundheitliche Versorgung für alle Menschen im Weimarer Land. Gesundheit ist unser höchstes Gut. Deshalb setze ich mich für unsere Krankenhäuser und Klinken, eine gute ärztliche Betreuung, umfassende Gesundheitsfürsorge, gesunde Ernährung sowie Angebote für Sport und Bewegung ein. Unsere Wander- und Radwege dienen zugleich dem Tourismus.

Besonders wichtig ist für mich,  dass die Menschen sich in ihrer Heimat sicher fühlen. Innere Sicherheit bedeutet aber mehr als eine kontinuierlich hohe Aufklärungsquote bei Straftaten. Innere Sicherheit beinhaltet neben Polizei auch Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie in ihrem Dienst zu unterstützen ist Anerkennung und Aufgabe zugleich. Die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Männer und Frauen muss gerade in diesen sensiblen Bereich besonders unterstützt werden.

In einem Zeitalter, das sich modernster Technologien, schnellster Kommunikation, Daten- und Informationsübertragung verschrieben hat, gilt der Bewahrung von Brauchtum und Tradition besonderes Augenmerk. Vieles in diesem Bereich wird durch ehrenamtliches Engagement nachfolgenden Generationen zugänglich gemacht. Das ist wichtig, denn wir werden die Zukunft nur erfolgreich meistern können, wenn wir uns unserer heimatlichen Wurzeln in einer sich ständig verändernden Welt bewusst sind. Deshalb ist mir die Arbeit der Vereine, der Erhalt von Denkmalen, die Förderung der Kultur, der Kirchen, der Ortschroniken und Heimatpfleger sehr wichtig.

Alle diese Ziele sind nur gemeinsam mit den Menschen im Weimarer Land zu erreichen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, vor Ort in den Städten und Gemeinden mitzuwirken, dass das Weimarer Land eine Region bleibt, in der sich Menschen wohl fühlen und ein zu Hause finden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Fort- und Weiterentwicklung unserer Region arbeiten, in der Tradition und Fortschritt nicht in Konkurrenz stehen, sondern eine Einheit zum Wohle des Landes bilden. Gern trage ich mein Teil als Wahlkreisabgeordnete und Bürgerin des Weimarer Landes dazu bei.

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